Theorie, Geschichte und Grenzlinien
Liebesmystik ist kein Kitsch. Sie ist kein weichgespültes Gefühlchen und keine fromme Zuckerwatte. Liebesmystik ist die ernste Erfahrung, dass Gott nicht zuerst als Drohung, Gesetz oder Richter erscheint, sondern als Nähe, Liebe, Sehnsucht, Zärtlichkeit und Vereinigung.
Wer verstehen will, was Liebesmystik ist, muss deshalb auch verstehen, wo ihre Sprache herkommt, was mit Braut, Bräutigam, geistlicher Ehe und Vereinigung gemeint ist, wo ihre Schönheit liegt und wo ihre Grenze überschritten wird.
Auf diesen Seiten geht es deshalb nicht um billige Erregung, nicht um religiöse Kitschwelt und auch nicht um spirituelle Nebelsprache, sondern um eine klare Theorie der Liebesmystik: historisch, begrifflich, spirituell und kritisch.
Liebesmystik ist der Gegenbegriff zur Angstreligion. Sie spricht nicht zuerst von Schuld, Verdammnis und Kontrolle, sondern von Nähe, Sehnsucht, Zärtlichkeit, Hingabe und Vereinigung.
Gleichzeitig darf Liebesmystik nicht naiv werden. Sie muss sich gegen Kitsch, Missbrauch, spirituelle Vernebelung und fromm verbrämte Grenzüberschreitung abgrenzen. Gerade deshalb braucht sie Klarheit.
Diese Seiten wollen beides: die Schönheit der Liebesmystik zeigen und ihre Grenzlinien ernst nehmen.
Kurz gesagt:
Liebesmystik spricht von Vereinigung statt Verdammung,
von Nähe statt Drohung,
von Zärtlichkeit statt Angst,
von Liebe als Weg zur Wahrheit.
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